Erfahrungsbericht: Endlich schweißfrei! Botox gegen Schwitzen

Viele Männer und auch Frauen leiden unter starker Schweißbildung, was besonders in Stresssituationen oder im Berufsalltag zu einem leidigen Thema werden kann. Ständige Schweißflecken unter den Armen können sogar zur psychischen Belastung werden – einige Frauen erzählen mir, sie können gewissen Kleidungsstücke nicht anziehen oder kaufen, weil Schweißflecken sofort sichtbar wären. Besonders dann, wenn man bei normalen Temperaturen oder ohne Anstrengung zu schwitzen beginnt, kann man von einer übermäßigen Schweißproduktion sprechen.

In solchen Fällen können wir die Wirkung von Botulinumtoxin sehr gut nutzen, um die übermäßige Schweißbildung unter Kontrolle zu bringen. Richtig dosiert injizieren wir die Substanz an den besonders stark schwitzenden Stellen und reduzieren die Schweißbildung auf ein Minimum. So kannst du dank Botox wieder einen schweißfreien und auch stressfreien Alltag genießen!

Wie die Behandlung genau abläuft, eine genaue Erklärung der Behandlung und direkte Vorher Nachher Vergleich könnt ihr im YouTube Video von der Bloggerin Valentina Vale sehen!

So wirkt Botox gegen die Schweißproduktion

Botulinumtoxin, oft auch Botox genannt, hat den Ruf ein Nervengift zu sein, was prinzipiell auch nicht ganz falsch ist. Doch wie immer mach auch hier die Dosis das Gift! Eigentlich wurde Botox ursprünglich in der Neurologie gegen Muskelkrämpfe verwendet, bis man erst später weitere Einsatzbereiche für Botox mit viel geringeren Dosen entdeckt hat. Klassisch verwenden wir Botox gegen Zornesfalten oder Krähenfüße. Was viele nicht wissen ist, dass man es auch bei starker Schweißproduktion in den Achseln, an den Füßen und auch Händen einsetzen kann. Botox hat eine muskelentspannende Wirkung und wird in so geringen Mengen injiziert, dass es im Körper keine Reaktionen verursacht. Im Bereich der Achseln schwächt das Botulinumtoxin die Muskeln, die dafür verantwortlich sind die Schweißdrüse auszudrücken. Der Körper produziert also weiterhin Schweiß, doch er wird nicht (oder nur sehr sehr gering) ausgeschieden – somit bleiben die Achseln und das T-Shirt trocken!

So funktioniert die Behandlung von Botox gegen Schweißflecken

Die Menge an Botox wird nach Einheiten genau berechnet. Bei etwas stärkerem Schwitzen verwende ich meistens 100 Einheiten, also 50 in der linken und 50 in der rechten Achsel. Dann folgt der Schweißtest, bei dem ich Jod auf den Achseln auftrage und anschließend weiße Stärke darüberstreue. Dort, wo sich die Stärke schwarz verfärbt, ist die Schweißproduktion besonders stark. Diese Areale zeichne ich mit einem Stift ein und weiß dann genau, wo ich das Botox unterspritzen muss.

Dann geht es mit der eigentlichen Behandlung schon direkt los. Betäubung benötigen wir dafür in der Regel keine, denn die Behandlung ist gut aushaltbar. Nach und nach injiziere ich mit einer feinen Nadel das Botox an den eingezeichneten Stellen. Meine Patientin Valentina meinte „es ist viel weniger schlimm, als ich es erwartet hatte… ich spüre zwar etwas, aber das ist total aushaltbar!“. Das Botox wird ganz an der Oberfläche injiziert, sodass das Einstechen selbst eigentlich nicht zu spüren sein sollte. Das was man eventuell spüren kann ist der „Dehnungsschmerz“, sobald ich die Substanz unter die Haut injiziere und sich die Haut darunter ausdehnt. Nach etwa 50 Stichen ist die Behandlung auf der einen Seite auch schon überstanden und es sollte nichts mehr zu spüren sein. Blut gibt es auch keines. Es sind kleine Quaddeln zu erkennen, die innerhalb von ein paar Stunden völlig verschwunden sein werden. Zuletzt klebe ich noch ein Pflaster drauf und weiter geht es auf der anderen Seite.

Die Injektionsbehandlung geht wirklich schnell und dauert meistens nur ca. 10 Minuten für beide Seiten. Falls eine Patientin Angst vor Nadeln hat nehme ich mir natürlich gerne mehr Zeit und wir gehen das in Ruhe an!

Was passiert nach der Botox Behandlung?

Die PatientInenn können direkt und ohne weitere Einschränkungen nach Hause gehen. Es sind auch keine Nebenwirkungen der Behandlung bekannt!
Am selben Abend nach der Behandlung kann das Pflaster heruntergenommen werden – optisch sehen die Achsen genauso aus wie immer. Die Wirkung von Botox gegen Schwitzen tritt nach ungefähr 3 Tagen ein, nach ca. einer Woche ist die volle Wirkung eingetreten. Schweißflecken sollten jetzt der Vergangenheit angehören! Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um bunte und langärmelige Kleidung wieder hervorzuholen, shoppen zu gehen und den Unterschied zu sehen/spüren!

In speziellen Fällen können noch leichte Spuren von Schweiß auftreten – dann sind meine PatientInnen herzlich eingeladen nochmal bei mir vorbeizukommen und wir behandeln die hartnäckigen Stellen erneut. Danach sollte die Schweißproduktion aber auf ein normales Maß heruntergedreht sein!

Die Wirkung der Botoxbehandlung beginnt nach ungefähr 4 oder 5 Monaten nachzulassen, nach ca. einem halben Jahr ist die Schweißproduktion wieder so wie früher und das Botox ist vom Körper vollkommen abgebaut. Die Behandlung kann gerne wiederholt werden.

Seid ihr neugierig geworden, wie die Botox Behandlung genau abläuft? Valentina Vale hat sich vor, während und nach der Behandlung gefilmt und erklärt genau wie es ihr dabei ergangen ist! Die Vorher-Nachher Fotos der Botoxbehandlung gegen Schwitzen sind faszinierend und haben ihr Leben stark vereinfacht! Ich freue mich immer wieder mit so kleinen Behandlungen so große Freude bewirken zu können!

Botox gegen Schweissflecken_Erfahrungen_Dr Ben Gehl Wien

Valentina Vale

Instagram: @valentinavvale

YouTube: @Valentina Vale


Liebe Grüße,
Dr. Ben Gehl

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