Wie funktioniert die Operation tubulärer Brüste in Wien?
14 min. Lesedauer
Zuletzt aktualisiert: 17 Juni. 2026
Über den Author
Dr. Benjamin Gehl
Plastischer Chirurg
Dr. Benjamin Gehl ist Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie in Wien. Seine Schwerpunkte liegen auf Brustchirurgie, Gesichtschirurgie sowie natürlichen ästhetischen Behandlungen mit Botox…
Tubuläre Brüste sind eine angeborene Brustfehlbildung, die zu eingeschränktem Brustwachstum, Asymmetrie, vergrößerten Brustwarzenhöfen und fehlender Fülle im unteren Brustbereich führen kann.
Die Operation tubulärer Brüste ist komplexer als eine klassische Brustvergrößerung, weil dabei das Brustgewebe neu geformt und gleichzeitig Asymmetrien, die Position der Brustwarzenhöfe und die Einschnürung des unteren Brustpols korrigiert werden.
Behandlungsoptionen können Implantate, Eigenfetttransfer oder eine Kombination aus beidem umfassen, abhängig vom Schweregrad der Fehlbildung und dem gewünschten Ergebnis der Patientin.
Die Erholung nach der Korrektur tubulärer Brüste ist in der Regel gut bewältigbar. Die meisten Patientinnen können innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder alltägliche Aktivitäten aufnehmen und sehen das endgültige Ergebnis über mehrere Monate hinweg.
Langfristige Ergebnisse sind meist stabil und natürlich wirkend, wenn die Operation von einem erfahrenen Spezialisten mit einem individuell angepassten chirurgischen Ansatz durchgeführt wird.
„Warum sehen meine Brüste auch nach der Pubertät schmal, asymmetrisch oder ‚schlauchförmig‘ aus?“ Diese Frage stellen sich viele Frauen jahrelang, bevor sie erfahren, dass sie möglicherweise eine sogenannte tubuläre Brust haben. Obwohl die Fehlbildung oft nicht erkannt wird, ist die tubuläre Brustdeformität häufiger, als viele Patientinnen vermuten. Eine 2016 in Aesthetic Plastic Surgery veröffentlichte Studie zeigte, dass 27,6 % der Frauen in der Allgemeinbevölkerung mindestens ein Merkmal einer tubulären Brustdeformität aufwiesen. Bei Frauen, die eine Brustoperation in Anspruch nehmen wollten, stieg die Häufigkeit auf fast 50 %.
Die Operation tubulärer Brüste geht nicht einfach darum, die Brust zu vergrößern. Der Eingriff konzentriert sich darauf, eingeschnürtes Brustgewebe neu zu formen, Asymmetrien zu korrigieren, das Erscheinungsbild der Brustwarzenhöfe zu verbessern und eine ausgewogenere, natürlichere Brustkontur zu schaffen. Da jede tubuläre Brustdeformität individuell ist, muss die Behandlung sehr genau angepasst und sorgfältig geplant werden.
Dieser Leitfaden erklärt, wie die Operation tubulärer Brüste funktioniert, welche Techniken verwendet werden, ob Implantate oder Eigenfetttransfer besser für die Korrektur geeignet sind, wie die Erholung aussieht und welche langfristigen Ergebnisse Patientinnen nach einer Operation in Wien realistisch erwarten können.
Was ist eine tubuläre Brust?
Eine tubuläre Brust ist eine angeborene Brustformveränderung, die sich während der Pubertät entwickelt, wenn sich das Brustgewebe nicht normal ausdehnt. Viele Frauen bemerken schmale Brüste, vergrößerte Brustwarzenhöfe, Asymmetrien oder fehlende Fülle im unteren Brustpol.
Da die Ausprägung der Fehlbildung stark variieren kann, sind eine genaue Diagnose und ein individueller Behandlungsplan entscheidend, bevor eine Operation in Betracht gezogen wird.
Woran erkennt man eine tubuläre Brust?
Manche Frauen haben nur leichte Anzeichen, während andere eine deutlichere Fehlbildung erleben, die sowohl die Brustform als auch das Selbstbewusstsein beeinflusst. In vielen Fällen glauben Patientinnen jahrelang, ihre Brüste seien einfach „unterentwickelt“, bevor sie erfahren, dass tubuläre Brüste eine anerkannte anatomische Besonderheit sind.
Tubuläre Brüste können von Patientin zu Patientin sehr unterschiedlich aussehen, doch mehrere Merkmale treten häufig auf:
Eine schmale Brustbasis
Ein eingeschnürter unterer Brustpol
Vergrößerte oder vorgewölbte Brustwarzenhöfe
Deutliche Brustasymmetrie
Eine „schlauchförmige“ oder längliche Brustform
Fehlendes Brustvolumen im unteren Anteil der Brust
Eine hochliegende Unterbrustfalte
Welche unterschiedlichen Grade tubulärer Brüste gibt es?
Tubuläre Brüste werden meist in vier Grade eingeteilt, abhängig vom Schweregrad der Gewebeeinschnürung und der Asymmetrie.
Grad 1: Leichte Einschnürung, meist im unteren inneren Brustquadranten.
Grad 2: Beide unteren Quadranten sind unterentwickelt, mit sichtbarer Asymmetrie.
Grad 3: Starke Einschnürung mit minimaler Entwicklung des unteren Brustpols.
Grad 4: Ausgeprägte Brustverengung und deutliche Brustformveränderung.
Der Grad spielt eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Operationstechnik, der Implantatwahl und der Entscheidung, ob Eigenfetttransfer oder eine Bruststraffung erforderlich sind.
Merkmal
Grad 1
Grad 2
Grad 3
Grad 4
Schweregrad
Leicht
Mittelgradig
Stark
Sehr stark
Brusteinschnürung
Leichte Einschnürung des unteren inneren Quadranten
Einschnürung betrifft beide unteren Quadranten
Deutliche Einschnürung der gesamten unteren Brust
Extreme Einschnürung und Verengung der gesamten Brust
Entwicklung des unteren Brustpols
Leicht unterentwickelt
Sichtbar unterentwickelt
Minimale Entwicklung des unteren Brustpols
Fast fehlende Entwicklung des unteren Brustpols
Brustform
Leicht tubuläres Erscheinungsbild
Sichtbar tubuläre Form
Deutlich längliche und schmale Brustform
Ausgeprägte schlauchförmige Fehlbildung
Brustasymmetrie
Leicht oder nicht vorhanden
Häufig sichtbar
Oft deutlich ausgeprägt
Meist stark ausgeprägt
Erscheinungsbild des Brustwarzenhofs
Leichte Vergrößerung des Brustwarzenhofs möglich
Vergrößerte oder vorgewölbte Brustwarzenhöfe häufig
Deutlich vergrößerte und vorgewölbte Brustwarzenhöfe
Starke Vorwölbung und Vergrößerung des Brustwarzenhofs
Komplexe Rekonstruktion mit Implantaten, Eigenfetttransplantation und möglicher Straffung
Notwendigkeit einer Brustwarzenhofkorrektur
Gelegentlich
Häufig
Sehr häufig
Fast immer
Was verursacht eine tubuläre Brustdeformität?
Tubuläre Brüste sind angeboren. Das bedeutet, dass sich die Formveränderung während des natürlichen Brustwachstums entwickelt. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, doch Chirurgen gehen davon aus, dass eine abnorme Bindegewebsstruktur die natürliche Ausdehnung der Brust einschränkt.
Eine genetische Veranlagung kann beeinflussen, wie sich das Brustgewebe während der Pubertät entwickelt.
Das Brustgewebe kann in einem eingeschränkten Muster wachsen, statt sich gleichmäßig auszudehnen.
Straffe faserige Bänder innerhalb der Brust können verhindern, dass sich der untere Brustpol normal entwickelt.
Die Unterbrustfalte kann zu hoch oder zu straff angelegt sein und dadurch die natürliche Brustform begrenzen.
Ungleichmäßige Gewebeentwicklung kann zu Asymmetrien zwischen beiden Brüsten führen.
Tubuläre Brust Vorher Nachher
Wie funktioniert die Operation tubulärer Brüste?
Die Operation tubulärer Brüste ist komplexer als eine klassische Brustvergrößerung, weil der Eingriff nicht nur Volumen aufbaut, sondern auch die gesamte Bruststruktur neu formt.
Die Operation konzentriert sich auf das Lösen eingeschnürten Gewebes, die Erweiterung des unteren Brustpols, die Korrektur von Asymmetrien und die Verbesserung der Position des Brustwarzenhofs, um eine ausgewogenere und natürlichere Brustform zu schaffen.
Was passiert bei der präoperativen Planung und Anästhesie?
Eine erfolgreiche Korrektur tubulärer Brüste beginnt lange vor der eigentlichen Operation. Während der Beratung und Planungsphase wird die Brustanatomie sorgfältig beurteilt, um den Grad der Einschnürung, Asymmetrie, Hautqualität und Brustwarzenposition zu bestimmen.
Die präoperative Vorbereitung kann Folgendes umfassen:
Brustvermessung und fotografische Analyse
Besprechung der Implantatgröße
Beurteilung von Asymmetrie und vergrößerten Brustwarzenhöfen
Besprechung von Implantaten im Vergleich zu Eigenfetttransfer
Überprüfung der Krankengeschichte und Medikamente
Empfehlungen zum Rauchstopp vor der Operation
Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt, um während der gesamten Operation maximalen Komfort zu gewährleisten.
Welche chirurgischen Schritte gehören zur Korrektur tubulärer Brüste?
Da tubuläre Brüste von Patientin zu Patientin stark variieren, wird die Operationsplanung individuell angepasst und nicht standardisiert durchgeführt. Jeder Eingriff ist individuell, doch die meisten Operationen tubulärer Brüste umfassen mehrere zentrale Schritte:
Lösen des eingeschnürten Gewebes: Straffe Gewebebänder in der Brust werden chirurgisch gelöst, damit sich die Brust richtig ausdehnen kann.
Erweiterung des unteren Brustpols: Der untere Teil der Brust wird neu geformt, um eine rundere und natürlichere Kontur zu schaffen.
Implantateinlage oder Eigenfetttransfer: Volumen wird durch Implantate, Eigenfetttransplantation oder eine Kombination aus beidem wiederhergestellt.
Brustwarzenhofkorrektur: Vergrößerte Brustwarzenhöfe können verkleinert und neu positioniert werden.
Korrektur der Asymmetrie: Unterschiede in Brustgröße und Brustform werden angepasst, um die Gesamtbalance zu verbessern.
Wie lange dauert die Operation und ist ein Klinikaufenthalt nötig?
Die Operation tubulärer Brüste dauert meist zwischen zwei und vier Stunden, abhängig von der Komplexität der Korrektur und davon, ob zusätzliche Eingriffe wie Eigenfetttransfer oder Bruststraffung kombiniert werden.
Die meisten Patientinnen können am selben Tag nach Hause gehen, wobei bei umfangreicheren Eingriffen gelegentlich eine Übernachtung zur Beobachtung empfohlen werden kann. In der Regel tragen Patientinnen nach dem Eingriff mehrere Wochen lang einen chirurgischen BH, um die Heilung zu unterstützen und die neue Brustform zu stabilisieren.
Welche Implantate sind für die Korrektur tubulärer Brüste am besten geeignet?
Brustimplantate werden bei der Operation tubulärer Brüste häufig verwendet, weil sie helfen, fehlendes Volumen wiederherzustellen und die Brustsymmetrie zu verbessern.
Die Implantatauswahl muss jedoch sehr individuell erfolgen, da die falsche Größe oder Form unnatürliche Ergebnisse verursachen oder das Erscheinungsbild der Fehlbildung verschlechtern kann. Ziel ist es, weiche, proportionierte und natürlich wirkende Brüste zu schaffen.
Wann werden Brustimplantate bei tubulären Brüsten empfohlen?
Bei mittelgradigen bis starken tubulären Brustdeformitäten sind Implantate oft die effektivste Methode, um stabile und vorhersehbare Ergebnisse zu erzielen. Implantate werden häufig empfohlen, wenn Folgendes vorliegt:
Deutlicher Mangel an Brustvolumen
Sichtbare Asymmetrie
Starke Einschnürung des unteren Brustpols
Wunsch nach volleren Brustkonturen
Wenig eigenes Brustgewebe
Welche Implantatformen wirken am natürlichsten?
Sowohl runde als auch anatomische Implantate können verwendet werden, abhängig von der Anatomie der Patientin und den ästhetischen Zielen. Der Fokus liegt meist nicht darauf, übergroße Brüste zu schaffen, sondern natürliche Proportionen und Balance wiederherzustellen.
In einer systematischen Übersichtsarbeit zu den Ergebnissen der Operation tubulärer Brüste wurden Implantate bei 83 % der Patientinnen verwendet, mit einem durchschnittlichen Implantatvolumen von 263 cm³ pro Brust. (ResearchGate)
Runde Implantate schaffen häufig mehr Fülle im oberen Brustpol.
Anatomische Implantate können einen weicheren und natürlicheren Übergang erzeugen.
Merkmal
Runde Implantate
Anatomische Implantate
Form
Rund
Tropfenförmig
Fülle im oberen Brustbereich
Mehr Fülle im oberen Brustpol
Dezentere obere Fülle
Gesamterscheinung
Stärker betontes Erscheinungsbild
Natürlicherer Brustverlauf
Am besten geeignet für
Patientinnen mit Wunsch nach mehr Volumen
Patientinnen mit Wunsch nach natürlicher Kontur
Rotationsrisiko
Sehr gering
Etwas höher
Wie wird die richtige Implantatgröße ausgewählt?
Die ideale Implantatgröße hängt davon ab, wie stark die tubuläre Brustdeformität ausgeprägt ist, wie viel natürliches Brustgewebe vorhanden ist und wie stark sich die Brusthaut sicher dehnen lässt. Das Ziel ist nicht einfach, die Brüste größer zu machen, sondern ausgewogene, natürliche Proportionen zu schaffen und gleichzeitig die eingeschnürte Form zu korrigieren.
Leichte tubuläre Brüste (Grad 1): Kleinere bis mittelgroße Implantate reichen häufig aus, weil das Brustgewebe meist weniger stark erweitert werden muss.
Mittelgradige tubuläre Brüste (Grad 2): Mittelgroße Implantate werden häufig gewählt, um die Fülle im unteren Brustpol zu verbessern und sichtbare Asymmetrien zu korrigieren.
Starke tubuläre Brüste (Grad 3–4): Größere Implantate können manchmal nötig sein, um den unteren Brustpol richtig zu erweitern. Übermäßig große Implantate werden jedoch meist vermieden, um die Spannung auf das Gewebe zu reduzieren.
Patientinnen mit sehr straffer Haut oder minimalem Brustgewebe: Implantate mit moderatem Profil werden oft bevorzugt, weil sie eine natürliche Form schaffen, ohne zu viel Druck auf die Haut auszuüben.
Patientinnen mit Wunsch nach einem dezenten, natürlichen Ergebnis: Kleinere anatomische Implantate oder eine Hybrid-Brustvergrößerung mit Eigenfetttransfer können weichere Konturen ermöglichen.
Patientinnen mit Wunsch nach mehr Fülle im oberen Brustbereich: Runde Implantate mit moderater oder hoher Projektion können empfohlen werden.
Wo werden die Implantate während der Operation platziert?
Bei den meisten Korrekturen tubulärer Brüste werden Implantate entweder teilweise unter dem Brustmuskel (Dual-Plane-Technik) oder vollständig unter dem Muskel platziert. Dieser Ansatz hilft, weichere Konturen zu schaffen, die Erweiterung des unteren Brustpols zu verbessern und sichtbare Implantatränder bei Patientinnen mit wenig natürlichem Brustgewebe zu reduzieren.
Dual-Plane-Platzierung: Wird bei tubulären Brüsten am häufigsten verwendet, weil sie natürliche Abdeckung im oberen Brustbereich mit einer besseren Formung des unteren Brustbereichs kombiniert.
Submuskuläre Platzierung: Wird häufig bei sehr schlanken Patientinnen mit minimalem Brustgewebe empfohlen.
Subglanduläre Platzierung: Wird seltener verwendet, kann aber bei leichten Fällen mit ausreichend vorhandenem Brustgewebe geeignet sein.
Wann wird eine Bruststraffung mit der Korrektur tubulärer Brüste kombiniert?
Eine Bruststraffung kann empfohlen werden, wenn die Brüste Folgendes zeigen:
Deutliche Erschlaffung
Vergrößerte Brustwarzenhöfe
Tiefe Brustwarzenposition
Hauterschlaffung nach Schwangerschaft oder Gewichtsveränderungen
Die Kombination einer Straffung mit der Korrektur tubulärer Brüste kann die Brustsymmetrie verbessern und eine jugendlichere Brustkontur schaffen.
Können tubuläre Brüste mit Eigenfett korrigiert werden?
Eigenfetttransfer ist für Frauen, die eine natürlichere Methode zur Korrektur tubulärer Brüste wünschen, zunehmend beliebt geworden.
Anstatt ausschließlich auf Implantate zu setzen, nutzt der Eingriff das körpereigene Fett der Patientin, um Konturen weicher zu gestalten, Asymmetrien zu verbessern und die Brustform zu optimieren. In ausgewählten Fällen kann Eigenfetttransfer sehr natürlich wirkende Ergebnisse erzielen.
Eigenfetttransfer kann wirksam sein, erfordert aber möglicherweise mehr als eine Sitzung. In einer vergleichenden Studie benötigten Patientinnen, die mit Lipofilling behandelt wurden, durchschnittlich 1,6 Eingriffe im Vergleich zu 1,36 Eingriffen in der Implantatgruppe. (ScienceDirect)
Wer ist eine gute Kandidatin für Eigenfetttransfer?
Patientinnen mit starker Einschnürung oder sehr wenig Brustvolumen benötigen für eine optimale Korrektur möglicherweise weiterhin Implantate. Eigenfetttransfer kann für Frauen geeignet sein, die:
Eine natürliche Alternative zu Implantaten bevorzugen
Leichte bis mittelgradige tubuläre Brustdeformitäten haben
Eine dezente Volumenvergrößerung wünschen
Ausreichend Spenderfett haben
Eine Korrektur der Asymmetrie wünschen
Welche Vorteile bietet Eigenfetttransplantation bei tubulären Brüsten?
Eigenfetttransfer wird häufig eingesetzt, um Ergebnisse zu verfeinern und die gesamte Brust harmonischer wirken zu lassen. Eigenfetttransplantation bietet mehrere Vorteile:
Nutzt das körpereigene Gewebe der Patientin
Schafft weiche und natürliche Konturen
Verbessert die Übergänge zu Implantaten
Hilft bei der Korrektur von Asymmetrien
Hinterlässt nur minimale Narben
Umfasst eine Körperkonturierung durch Fettabsaugung
Wann wird eine Kombination aus Implantaten und Eigenfetttransfer empfohlen?
Ein hybrider Ansatz aus Implantaten und Eigenfetttransfer wird bei tubulären Brüsten häufig empfohlen, weil Chirurgen damit sowohl Volumendefizite als auch Konturunregelmäßigkeiten behandeln können.
Diese Kombination kann:
Das Dekolleté verbessern
Implantatränder weicher wirken lassen
Natürliche Konturen verbessern
Asymmetrien präziser korrigieren
Die Formung des unteren Brustpols verbessern
Welche Grenzen hat Eigenfetttransfer allein?
Obwohl Eigenfetttransfer hervorragende Ergebnisse erzielen kann, hat die Methode auch Grenzen.
Nur ein Teil des übertragenen Fetts bleibt langfristig erhalten
Größere Volumenzunahmen können mehrere Sitzungen erfordern
Starke Fehlbildungen lassen sich mit Eigenfett allein möglicherweise nicht vollständig korrigieren
Patientinnen mit geringem Körperfettanteil sind möglicherweise nicht geeignet
Für viele Patientinnen bleiben Implantate die vorhersehbarste Option, um eine deutliche Neuformung zu erreichen.
Wie verläuft die Erholung nach der Operation tubulärer Brüste?
Die Erholung nach der Operation tubulärer Brüste ist in der Regel gut bewältigbar, aber die Heilung braucht Zeit, weil die Brüste zusätzlich zur Volumenvergrößerung deutlich neu geformt werden.
Schwellungen, Spannungsgefühl und vorübergehende Beschwerden sind in den ersten Wochen häufig. Das sorgfältige Befolgen der postoperativen Anweisungen ist wichtig, um die Heilung zu unterstützen und langfristig das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Wie lange dauert die Erholung nach der Operation?
Die meisten Patientinnen fühlen sich nach ein bis zwei Wochen deutlich besser, auch wenn Schwellungen über mehrere Monate weiter abklingen können. Die Heilungsgeschwindigkeit hängt von der Komplexität des Eingriffs ab.
Typische Meilensteine der Erholung sind:
Erste Tage: Schwellung und Spannungsgefühl
Eine Woche: Leichte Alltagsaktivitäten möglich
Zwei Wochen: Rückkehr zu Büroarbeit für viele Patientinnen
Sechs Wochen: Schrittweise Rückkehr zu Sport und Bewegung
Drei bis sechs Monate: Die endgültige Brustform wird besser sichtbar
Wann können Patientinnen wieder arbeiten, soziale Aktivitäten aufnehmen und Sport machen?
Die meisten Frauen können innerhalb von ein bis zwei Wochen zu bürobasierten Tätigkeiten zurückkehren. Soziale Aktivitäten sind oft relativ schnell wieder möglich, sobald Schwellungen und Blutergüsse zurückgehen.
Patientinnen wird meist empfohlen:
Mehrere Wochen lang schweres Heben zu vermeiden
Anfangs auf dem Rücken zu schlafen
Einen Kompressions- oder chirurgischen BH durchgehend zu tragen
Intensive Brustübungen während der frühen Heilungsphase zu vermeiden
Welche Narben können Patientinnen erwarten und wie heilen sie?
Narben hängen von der Operationstechnik ab und davon, ob eine Brustwarzenhofverkleinerung oder Bruststraffung durchgeführt wird. Narben verblassen meist deutlich im Laufe der Zeit. Richtige Narbenpflege, Sonnenschutz und das Befolgen der postoperativen Empfehlungen können dazu beitragen, dass Narben so unauffällig wie möglich heilen.
Häufige Schnittführungen sind:
Rund um den Brustwarzenhof
In der Unterbrustfalte
Vertikale Schnitte bei Straffungsverfahren
Welche Risiken und Langzeitergebnisse gibt es bei der Operation tubulärer Brüste?
Die Korrektur tubulärer Brüste gilt als sicherer und sehr wirksamer Eingriff, wenn sie von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt wird.
Wie bei jeder Operation gibt es jedoch mögliche Risiken und Grenzen, die Patientinnen vor dem Eingriff verstehen sollten. Langfristige Ergebnisse sind im Allgemeinen stabil, besonders wenn der Eingriff sorgfältig auf die Anatomie der Patientin abgestimmt wird.
Bei sorgfältiger Klassifikation und angepasster Technik berichtete eine Studie über eine einzeitige Korrektur in 92 % der Fälle und eine Gesamtkomplikationsrate von 7,8 %. (EdNet)
Welche Risiken und Komplikationen sollten Patientinnen kennen?
Obwohl Komplikationen selten sind, ist die Wahl eines Chirurgen mit Erfahrung in der Korrektur tubulärer Brüste besonders wichtig, da der Eingriff technisch anspruchsvoller ist als eine klassische Brustvergrößerung. Mögliche Risiken sind:
Blutungen
Infektion
Kapselfibrose
Implantatverschiebung
Veränderungen der Brustwarzensensibilität
Asymmetrie
Verzögerte Wundheilung
Fettresorption nach Eigenfetttransfer
Wie lange halten die Ergebnisse der Korrektur tubulärer Brüste?
Die Ergebnisse sind in der Regel langanhaltend, besonders wenn das Brustgewebe gut heilt und ein stabiles Körpergewicht gehalten wird.
Natürliche Alterung, Schwangerschaft, Gewichtsschwankungen und hormonelle Veränderungen können die Brustform im Laufe der Zeit dennoch beeinflussen. Die meisten Patientinnen erleben eine deutliche und anhaltende Verbesserung von Brustsymmetrie, Kontur und Selbstvertrauen.
Kann in Zukunft eine Korrekturoperation nötig sein?
Revisionseingriffe sind nicht immer notwendig, aber langfristige Nachkontrollen helfen sicherzustellen, dass die Brüste über die Zeit eine optimale Form und ein gutes Erscheinungsbild behalten. Manche Patientinnen ziehen später möglicherweise eine Revision in Betracht aufgrund von:
Implantatwechsel
Veränderungen nach einer Schwangerschaft
Altersbedingten Brustveränderungen
Wunsch nach anderen Implantatgrößen
Korrektur verbleibender Asymmetrie
Termin Buchen
Lassen Sie sich persönlich beraten und finden Sie die passende Behandlung für Ihre Wünsche.
Dr. Benjamin Gehl ist Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie in Wien. Seine Schwerpunkte liegen auf Brustchirurgie, Gesichtschirurgie sowie natürlichen ästhetischen Behandlungen mit Botox und Hyaluronsäure.